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Über vergessene Talente: Lerne dich selbst neu kennen!

Credit: rawpixel / Pixabay

Anzeige // Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Innoviduum.

New year, new me – So oder so ähnlich lauten viele Vorsätze, mit denen jedes Jahr an Silvester um sich geschmissen wird. Ich finde die Idee schön, sich für ein neues Jahr auch Ziele zu setzen, vor allem, wenn man sich wirklich Gedanken gemacht hat. Während man früher um Mitternacht auf ein Jahr voller wilder Partys und spannenden Abenteuern angestoßen hat, werden die Wünsche mit zunehmendem Alter privater und tiefgründiger.

Viele nehmen sich vor, endlich das zu tun, das ihnen wirklich liegt und Spaß macht, sei es das Hobby zum Beruf zu machen oder alles hinzuschmeißen und einen neuen Weg einzuschlagen. Auch wenn ich mir meist keine so richtigen Vorsätze mache, hat mich zum Jahresanfang ein Thema ganz besonders beschäftigt. Und zwar geht es um persönliche Stärken.

Mir ist aufgefallen, dass in unserer heutigen Zeit die Schwächen einer Person oft in den Vordergrund gerückt werden. Komplimente werden oft nur noch zum reinen Selbstzweck verteilt und verlangen irgendwie immer auch ein nettes Wort zurück. Niemand sagt einfach nur aus Nächstenliebe und mit einer ehrlichen Intention, was er an der anderen Person schätzt. Wenn doch, dreht es sich meist um Oberflächlichkeiten.

Auch das Selbstbild leidet unter diesem oberflächlichen Getue. Durch soziale Medien und den ständigen Vergleich mit anderen wissen wir kaum noch, was uns eigentlich ausmacht und was unsere eigenen Stärken sind. Immer nur sehen wir, was Influencer, Stars und möchtegern Promis „können“ und wünschten uns, wir wären auch so verdammt toll und beliebt.

Natürlich bleiben da die eigenen Talente auf der Strecke. Wer will schon jemanden, der gut mit Zahlen umgehen kann, wenn man doch einfach nur gut aussehen muss, um erfolgreich zu werden?

Leider ist diese Denkweise nicht nur ein überspitztes Beispiel, sondern die harte Realität. Talente scheinen in der heutigen Zeit kaum noch eine Rolle zu spielen. Oder zumindest haben viele das Gefühl. Die eigenen Stärken werden zu wenig gefördert oder sogar unterdrückt, nur um in unsere ach so tolle und perfekte Gesellschaft zu passen. Talente können sich nicht entwickeln, wenn sie keine Chance dazu bekommen.

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ ~ Pablo Picasso

Ich habe es satt, mich hinter einer Fassade zu verstecken und meine Talente herunter zu spielen. Ich möchte endlich zu mir stehen – und damit auch zu all meinen Stärken und Schwächen. Ich möchte mich selbst loben dürfen ohne gleich von oben herab behandelt zu werden. Ich möchte andere Leute mit meinen Stärken inspirieren und von anderen lernen mit meinen Schwächen umzugehen.

Deshalb möchte ich dich heute dazu ermutigen, dich selbst neu kennen zu lernen. Versuche dich aus allen möglichen Blickwinkeln zu betrachten, innerlich sowie äußerlich, ohne dich in Konkurrenz zu anderen zu sehen. Wir alle haben unsere Eigenheiten, die uns ausmachen – seien es gute oder schlechte. Niemand ist wie du und das ist auch gut so. Stell dir nur mal vor wie langweilig die Welt wäre, wenn wir alle gleich wären!

Was sind deine Stärken? Worin bist du besonders gut und was ist deine große Leidenschaft? Die Leidenschaft für etwas, ist bei weitem wertvoller als das bloße Können. Denn auch Talent zeigt sich nicht nur durch eine besondere Gabe, sondern viel mehr durch den Mut etwas zu wagen und das Vertrauen in die eigenen Stärken.

„Talent ist keine Glückssache, sondern der starke Wille, seine wahren Leidenschaften zu entdecken, an sie zu glauben und konsequent zu entwickeln.“ ~ Andreas Otto

Wir brauchen Talente, um unsere Welt so schön bunt und laut zu erhalten, wie sie ist. Wer zu sich steht – egal wie verrückt die Idee auch sein mag – der macht nicht nur unsere Welt ein bisschen authentischer, sondern wird auch selber viel glücklicher sein. Talent und Glück – wie hängt das zusammen? Ganz einfach: Wenn du das tust, was dir wirklich liegt und du deiner Leidenschaft Einzug in dein Leben erlaubst, hast du dich getraut, dich den Fesseln der Gesellschaft zu entreißen. Und dann bist du einfach nur du selbst. Ein ungeschliffener Diamant, mit Ecken und Kanten und wundervollen glänzenden Seiten.

Aber wie finde ich denn nun meine eigenen Stärken heraus?

Das ist eine Frage, die sich der ein oder andere bestimmt schon gestellt hat. Denn oft denkt man bei Stärken an Begriffe wie pünktlich, ordentlich oder flexibel. Dabei vergessen die meisten, dass nicht nur solche typischen Bewerbungsfloskeln zählen, sondern auch ganz individuelle Merkmale, wie eine positive Ausstrahlung oder eine ungeheure Abenteuerlust.

Es gibt keine einheitliche Anleitung dafür, wie man persönliche Qualitäten herausfinden kann. Du weißt am besten wie du tickst. Die einen werden es im Laufe der Zeit von ganz alleine feststellen, andere brauchen vielleicht erst einen Trigger, um ihr Potenzial zu erkennen.

So einen Trigger bietet das österreichische Start Up Innoviduum, das auch mich bei der Suche nach meinen Talenten unterstützt hat. Mit ihrem TalentLoop lernt man sich selbst von einer komplett neuen Seite kennen – und das ganz ohne die typischen Floskeln. Das tolle am TalentLoop: Du erhältst nicht nur ein modernes Coaching, sondern kannst dich durch Achtsamkeitsübungen inspirieren lassen und somit zu dir selber finden.

„Mit TalentLoop begibst du dich auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise zu deinem Innersten.“ ~ Innoviduum

Ich durfte TalentLoop testen und muss sagen: obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, hat mich das Tool tatsächlich etwas näher zu mir selbst gebracht. In verschiedenen Runden werden spielerisch die eigenen Fähigkeiten, Eigenschaften und Tätigkeiten abgefragt, die dann in einer Talente-Cloud zusammengefasst werden.

Noch interessanter aber finde ich die Möglichkeit auch Feedback von Familie, Freunden und sogar Kollegen zu sammeln. Diese werden dafür aufgefordert einige Fragen über mich zu beantworten und die Fähigkeiten zu kommentieren. Diese Außensicht ist etwas, das man so im alltäglichen Leben meist nicht bekommt. Ich fand es deshalb super spannend zu sehen, wie meine Freunde und Bekannten mich einschätzen und war von dem Ergebnis total begeistert. Ich hätte nie gedacht, dass mich die Worte der Befragten so stark in meinen Qualitäten bestätigen würden.

Dieses Feedback war es, das mich wirklich noch einmal wachgerüttelt hat und mir bestätigt hat, dass ich zu meinen Stärken stehen kann. Auch andere sehen, was in dir steckt. Zögere nicht einfach mal nachzufragen.

Egal wie du deine Talente entdecken willst – ob mit Hilfe des TalentLoops oder durch ein Achtsamkeitsritual – versuch es einfach! Frag dein Innerstes, begib dich auf eine Reise zu dir selbst und lass dich dabei unterstützen. Glaube an deine Fähigkeiten und lerne sie zu nutzen. So wirst du nicht nur erfolgreicher durchs Leben gehen, sondern vor allem eines sein: verdammt glücklich.

Janina

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3 Antworten auf „Über vergessene Talente: Lerne dich selbst neu kennen! Hinterlasse einen Kommentar

  1. Liebe Janina,
    Schreiben ist definitiv eine Stärke von dir! Vielen Dank für den tollen Blog-Beitrag!
    Du hast es super auf den Punkt gebracht, wie wichtig es ist nicht nur im Außen zu suchen, sondern auch einmal nach innen zu schauen. Schon interessant, was sich da alles zeigen kann!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  2. Auch wenn dieser Beitrag schon älter ist, finde ich das Konzept von Innoviduum ziemlich spannend!
    Wenn mich vor ein paar Jahren jemand nach meinen Stärken gefragt hat, habe ich die Punkte meistens nur runtergerattert. Es ist wirklich wie in einer Bewerbung. Irgendwann hinterfragt man gar nicht mehr, ob die eigenen Stärken und Schwächen immer noch dieselben sind. sondern bleibt nur noch bei „Bewerbungsfloskeln“.
    Talente dienen halt auch leicht als Ausrede. „Ich habe eben Talent dafür“ kann schnell in Arroganz enden und „ich habe kein Talent“, zieht uns nicht nur runter sondern suggeriert, dass wir es auch gar nicht erst versuchen brauchen. Deshalb finde ich den Begriff „Stärken“ besser. Aber egal, wie man es sieht, am Ende hast du natürlich recht: Wir sollten nie aufhören, neue Stärken/Talente an uns zu entdecken und die Gaben nutzen, die wir haben.

    Die Sache mit dem Feedback finde ich super! Mir (und bestimmt vielen anderen auch) fällt es immer noch schwer, andere direkt nach Feedback zu fragen. Man will schließlich bestätigt werden und nicht kritisiert. Dabei ist es am Ende meist so, dass man eine positive Rückmeldung erhält. Das über den TalentLoop zu managen klingt daher nach einer praktischen Möglichkeit. Werde ich mir mal genauer anschauen 🙂

    Liebe Grüße,
    Chrissi

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